01.02.2010: 

Neues Streit über PATRIOT Luftabwehrraketen

Dmitri Rogozin, russische Botschafter zu NATO

Nach der Ankündigung der USA, Luftabwehrraketen vom Typ Patriot an Polen zu liefern, sagte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogozin, dass Russland „nicht passiv zuschauen werde“. Er ging jedoch nicht näher auf mögliche Konsequenzen ein.

In Moskau stoßen die Entscheidungen Washingtons und Warschaus auf Unverständnis. Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, dass er nicht verstehe, warum der Eindruck erweckt werden soll, Polen würde seine Verteidigung gegenüber Russland stärken.

Die Verschiebung der Basis, auf der die Abwehrraketen stationiert werden sollen, nach Morag, 70 Kilometer von russischen Gebiet entfernt, wurde von Rogozin ebenfalls kritisiert.

Die Lieferung der Luftabwehrraketen ist Teil eines U.S.-amerikanisch-polnischen Abkommens. Zusätzlich zu den Patriot-Raketen sollen auch Soldaten der USA in Polen stationiert werden. (JH)

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