Nordkoreas erster Atomtest

Dennoch sind die Gespräche 2005 zusammengebrochen. Nordkorea zündete am 9. Oktober 2006 Nordkorea seine erste Atomwaffe mit einer Sprengkraft vergleichbar mit 550 Tonnen TNT auf dem Versuchsgelände in Hwaderi nahe der Stadt Kilju.

Nach dem nordkoreanischen Atomtest flammten die Spannungen in Nordostasien auf. Die USA und Japan verhängten harte Sanktionen gegen Nordkorea, der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedete eine Resolution mit begrenzten Maßnahmen und die USA leiteten eine Steigerung der Aktivitäten der Proliferation Security Initiative (PSI) ein, die eine verstärkte Verpflichtung zum Aufhalten nordkoreanischer Schiffe, die verdächtigt werden, militärische oder nuklearbezogene Materialien an Bord zu führen, enthält.

Nordkorea hat sich einverstanden erklärt, zu den Sechsparteiengesprächen  zurückzukehren und die USA haben ihre Bereitschaft verkündet nun doch bilaterale Gespräche mit Nordkorea führen zu wollen und einige der verhängten Finanzblockaden zu überdenken. Am 31. Oktober 2006 fand in Beijing ein bilaterales Treffen nordkoreanischer und US-amerikanischer Vertreter statt, welches, wie es damals von nordkoreanischer Seite verlautete, sie dazu bewog, sich für die Rückkehr zu den Sechsparteiengesprächen zu entscheiden.

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Freundeskreis Nordkorea: Der Fortschritt Nordkoreas ist nicht aufzuhalten, 01.04.2017

Spiegel online: Videoanalyse zu Nordkoreas Bombentest: "China wird vorgeführt", 06.01.2016

Focus online: Mit Atomwaffen: So hart hätten die USA auf einen Grenzübertritt Nordkoreas reagiert, 17.10.2014

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