Sechs-Parteien-Gespräche

Im August 2003 begann die erste Runde der sogenannten Sechser-Gespräche unter Beteiligung der USA, Russland, China, Südkorea, Japan und Nordkorea. Diese und alle weiteren Runden der Gespräche blieben ergebnislos. Am 10. Februar 2005 behauptet Nordkorea zum ersten Mal tatsächlich im Besitz von Atomwaffen zu sein. Die gemeinsame Erklärung, die bei den Sechs-Parteien-Gesprächen am 19. September 2005 in Peking abgegeben wurde, war ein Durchbruch in den Bemühungen, das nordkoreanische Nuklearproblem zu lösen.

Ausschlaggebend für diesen ersten Erfolg der Sechs-Parteien-Gespräche war der fundamentale Wandel in der Politik gegenüber der DVRK durch die Regierung Bush, die die DVRK zuvor als Teil der "Achse des Bösen" und als "Basis der Tyrannei" bezeichnet hatte, der man entgegentreten und die man stürzen müsse. Seit dem Amtsantritt des Ex-Präsidenten Kim Dae-Jung im Jahre 1999 bis zur jetzigen Regierung von Roh Moo-Hyuan vertrat Seoul gegenüber Pyöngyang jedoch seine "Sonnenschein-Politik", um durch gegenseitigen Austausch und Kooperation Frieden zwischen den zwei Teilen Koreas zu schaffen. Pyöngyang willigte ein, sein Atomwaffenprogramm vollständig einzustellen.

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Freundeskreis Nordkorea: Der Fortschritt Nordkoreas ist nicht aufzuhalten, 01.04.2017

Spiegel online: Videoanalyse zu Nordkoreas Bombentest: "China wird vorgeführt", 06.01.2016

Focus online: Mit Atomwaffen: So hart hätten die USA auf einen Grenzübertritt Nordkoreas reagiert, 17.10.2014

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