Erste Krise

Nachdem keine Fortschritte mit den Inspektionen erzielt werden konnten und die Verhandlungen zwischen der IAEO und Nordkorea festgefahren waren, kündigte Nordkorea am 12. März 1993 zum ersten Mal seine Absicht an, aus dem Atomwaffensperrvertrag auszuscheiden. Die USA begannen daraufhin mit Nordkorea zu verhandeln, wonach die Kündigung "suspendiert" wurde - also blieb Nordkorea zwar vorerst Vertragspartei, wurde aber nicht kontrolliert. Damit erlangte Nordkorea einen Sonderstatus im Vertragswerk, dem kein anderes Land zugestanden wurde.

Spannungen zwischen den USA und Nordkorea über die Atomwaffenfrage führten zu einer Krise im Frühjahr 1994, die beinahe in einen Krieg mündete. Nicht alleine das Plutoniumprogramm bereitete den USA Sorgen, sondern auch das nordkoreanische Raketenprogramm. Nordkorea testete 1993 eine Rakete mit einer angeblichen Reichweite zwischen 1.000 bis zu 1.300 Kilometern.

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Freundeskreis Nordkorea: Der Fortschritt Nordkoreas ist nicht aufzuhalten, 01.04.2017

Spiegel online: Videoanalyse zu Nordkoreas Bombentest: "China wird vorgeführt", 06.01.2016

Focus online: Mit Atomwaffen: So hart hätten die USA auf einen Grenzübertritt Nordkoreas reagiert, 17.10.2014

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