Operation Mandrel

US-Atomtestserie

Kontroll-Team vor dem Testtunnel nach dem Atomtest Mintleaf 1970. Foto: US DOE / gemeinfrei

Bei der Operation Mandrel handelt es sich um eine Serie US-amerikanischer Kernwaffentests, die im Juli 1969 der Operation Bowline folgte. Sie endete knapp ein Jahr später, im Juli 1970 und bestand auf 53 Detonationen, bei denen größtenteils Radioaktivität freigesetzt wurde.

Die, im Rahmen dieser Operation durchgeführten Tests, waren ausschließlich unterirdische Detonationen und die Sprengungen fanden überwiegend in Tunneln oder Schächten auf dem nationalen Atomtestgelände in Nevada zu Recherchezwecken statt. Lediglich die beiden Sprengungen „Rulison“ und „Milrow“ fanden in Colorado bzw. auf der Insel Amchitka im Nordpazifik statt.

Bei der „Milrow“ Sprengung handelte es sich um die stärkste Sprengung dieser Testreihe, mit einer Sprengkraft von 1,2 MT (Megatonnen). Sie fand am 02.10.1969 knapp 1.220 Meter unter der Erdoberfläche statt. Laut der US-Regierung ging es bei dieser Sprengung nicht darum, die Waffe zu testen, sondern die Insel. Mit Hilfe der durch die Sprengung gewonnen Daten, sollten die Auswirkungen größerer Explosionen vorhergesagt werden und vor allem sollte analysiert werden, ob die für einen späteren Zeitpunkt angelegte „Cannikin“ Detonation sicher durchgeführt werden könnte. kk 

 

(Quelle: NRDC)

Bearbeitungsstand: Juli 2019

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