Wie gehen japanische Bevölkerung und Regierung mit den Opfern um?

Überlebende waren sehr lange stigmatisiert: Man hatte Angst sie zu heiraten, geschweige denn von ihnen Kinder zu bekommen. Oftmals haben Angehörige deshalb für Verstorbene nicht die richtige Todesursache angegeben. Dann haben die Überlebenden - die „Hibakushas“ - begonnen, sich in Verbänden zu organisieren und die Regierung hat den Langzeitgeschädigten eine Rente zugestanden. Außerdem werden regelmäßige medizinsiche Untersuchungen durchgeführt. Trotzdem bleibt die Bestrahlung ein Tabu-Thema. Erst kürzlich hat die japanische Regierung damit begonnen, Forderungen zur weltweiten Abrüstung zu stellen. Erstmals haben Politiker die USA aufgefordert, sich für die Bombenabwürfe zu entschuldigen. (UW)

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