2013

22.01. Der UN-Sicherheitsrat verhängt einstimmig weitere Sanktionen gegen Nordkorea. Die verabschiedete Resolution verurteilt den Raketenstart im Dezember 2012 und fordert die Einstellung derartiger Provokationen sowie das sofortige Ende des Atomprogramms.

10.02. David Sanger berichtet in der New York Times, US-Präsident Obama wolle den Neuen START-Vertrag neu aushandeln und die Zahl der strategischen Atomwaffen auf rund 1.000 reduzieren. [Sanger D]

12.02. Nordkorea führt ohne Vorankündigung den dritten und bisher stärksten Test einer Atombombe durch.

05.03. Eine Staatenkonferenz zu den humanitären Auswirkungen von Atomwaffen geht in Oslo zu Ende. 128 Staaten nehmen auf Einladung Norwegens teil. Mexiko kündigt eine Folgekonferenz an, die im Februar 2014 stattfindet.

05.03. Nordkorea kappt die direkte „Hotline” zu Südkorea.

07.03. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution 2094 einstimmig, die weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt und bestehende Sanktionen bekräftigt.

25.04. Südafrika verliest ein von 80 Staaten getragenes Statement zu humanitären Auswirkungen von Atomwaffen in der zweiten Vorbereitungskonferenz zur Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages (NPT PrepCom) in Genf.

14.05. Die auf Norwegens, Mexikos und Österreichs Initiative eingerichtete „Ergebnisoffene Arbeitsgruppe zu nuklearer Abrüstung” (Open-Ended Working Group on Nuclear Disarmament, OEWG) nimmt ihre Arbeit auf.

26.09. Am Rande der Jahresversammlung der Generalversammlung der Vereinten Nationen findet das hochrangige Treffen zur nuklearen Abrüstung (High Level Meeting) statt.

24.11. Im jahrelangen Atomstreit erreichen die so genannte P5 (die fünf UN-Vetomächte) und Deutschland eine Einigung mit dem Iran. Der Iran darf weiter Uran bis zu fünf Prozent anreichern. Es dürfen keine zusätzlichen Zentrifugen jeglicher Art installiert werden. Rund die Hälfte der Zentrifugen in der Atomanlage von Natans und drei Viertel der Zentrifugen in der unterirdischen Anlage Fordow werden stillgelegt. Der Schwerwasserreaktor Arak darf nicht in Betrieb genommen werden. Dafür werden bestimmte Sanktionen vorläufig aufgehoben.

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