2014

15.01. Unter dem Vorwurf, bei einer Leistungsprüfung geschummelt und die Antworten für einen der monatlichen Standardtests per SMS entgegengenommen zu haben, suspendiert die US-Luftwaffe 34 Angehörige einer für die Bewachung von Atomraketen zuständigen Einheit auf dem Stützpunkt Malmstrom im US-Bundesstaat Montana.

13./14.02. 146 Staaten treffen sich gemeinsam mit UN-Organisationen und der Zivilgesellschaft in Nayarit (Mexiko) zur zweiten Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen. Angesichts der erschreckenden Erkenntnisse wird deutlich: Es gibt ein tiefes Bedürfnis der atomwaffenfreien Staaten, nach langem Stillstand den Druck zur Abrüstung zu verstärken. Österreich erklärte sich bereit, die nächste Konferenz zum gleichen Thema auszurichten.

24.04. Die Republik der Marshallinseln leitet ein Klageverfahren beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag ein. Ziel ist es, die Atomwaffenstaaten für die Verletzung des Völkerrechts und den Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag zur Rechenschaft zu ziehen.

20.10. In einer gemeinsamen Erklärung bei der UN-Generalversammlung warnen 155 Staaten vor der Gefahr eines Atomkriegs. Der Einsatz nuklearer Waffen hätte "katastrophale humanitäre Auswirkungen, die kein Staat und keine internationale Organisation bewältigen kann." Sie dürften deshalb "unter keinen Umständen" eingesetzt werden. [Statement der 155 Staaten auf deutsch]

09.12. Am Ende der dritten Staatenkonferenz zu den humanitären Folgen von Atomwaffen, verpflichtet sich Österreich, die Rechtslücke bezüglich der Ächtung von Atomwaffen zu schließen und lädt andere Staaten dazu ein, dieser Selbstverpflichtung (Austrian Pledge, später Humanitarian Pledge) anzuschließen.

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