2008

15.01. Henry Kissinger, George Schultz, William Perry und Sam Nunn veröffentlichen wieder einen Meinungsartikel für eine atomwaffenfreie Welt im Wall Street Journal.

22.03. Nicholas Sarkozy kündigt bei der offiziellen Namensgebung des Atom-U-Bootes "Le Terrible" in Cherbourg an, dass die Zahl der Atomwaffen im französischen Arsenal auf weniger als 300 reduziert wird. Gleichzeitig rechtfertigt er die Beibehaltung der Atomwaffen mit der Entwicklung von Raketentechnologie im Iran und asiatischen Ländern.

06.05. Die USA und Russland unterschreiben eine bilaterale Kooperationsvereinbarung über Atomtechnologie und -Materialien (US-Russia 123 Agreement).

23.06. Eine Studie der US-Luftwaffe über Risiken in europäischen Atomwaffenstützpunkten löst Besorgnis in der Politik und Öffentlichkeit aus. Der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland wird gefordert. [FAZ]

26.06. Nordkorea erklärt seinen Besitz von 30 kg Plutonium. [UN]

27.06. Nordkorea sprengt den Kühlturm des Yongbyon-Atomreaktors, um symbolisch seine Verpflichtung zum neuen Abkommen zu demonstrieren, einen Tag nach der Vorlage seines Plutoniuminventars. 

24.07. Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hält an der Berliner Siegessäule vor mehr als 200 000 Zuschauern eine Rede und ruft darin die Europäer auf, gemeinsam mit den USA gegen globale Probleme wie Atomwaffen, Klimawandel und Terrorismus vorzugehen. [Spiegel online]

22.09. Nordkorea fordert die IAEO auf, seine Segel und Kameras von der Nuklearanlage in Yongbyon zu entfernen, da die Arbeit dort wieder aufgenommen werden sollte. Diese ist eine Reaktion darauf, dass das Land noch nicht - wie vereinbart - von der „schwarzen” Liste der USA von „terrorunterstützenden” Staaten gestrichen wurde.

01.10. Der US-Senat beschließt die US-Indien-Vereinbarung über Kooperation bei der zivilen Nutzung der Atomenergie. Die Abstimmung war 86 dafür und 13 dagegen.

zurück