Der Atomaufbau

Abbildung: Bauteile des Atoms

Das Atom setzt sich grob betrachtet aus einem Atomkern und der Atomhülle zusammen. Der Kern besteht aus positiv geladenen Protonen und elektrisch neutralen Neutronen. Die Atomhülle enthält die negativ geladenen Elektronen und bestimmt im Wesentlichen die chemischen Eigenschaften des Atoms.
Die Anzahl der positiven Teilchen (Protonen) im Kern entspricht der Anzahl der umkreisenden negativen Elektronen, sodass das Atom elektrisch neutral ist.

Die Energie aus Atomkernen

Alle Atomkerne haben zwei oder mehr Protonen. Eine Ausnahme ist das Wasserstoffatom, das nur ein Proton besitzt. Da sie gleichnamige elektrische Ladungen tragen, üben sie abstoßende Kräfte aufeinander aus. Gäbe es nur diese Kräfte, so würden alle Atomkerne schon längst zerplatzt sein. Da es aber stabile Atomkerne gibt, müssen im Atomkern noch weitere Kräfte wirksam sein, die den Kern zusammenhalten. Sie heißen Kernkräfte.

Kernkräfte wirken zwischen allen Kernteilchen anziehend, sowohl zwischen Protonen als auch zwischen den Neutronen untereinander. Im Unterschied zu elektrischen Kräften ist ihre Reichweite sehr begrenzt, sie wirken nur auf den jeweiligen Nachbarn. Die Kernkräfte sind jedoch außerordentlich starke Kräfte, sodass man glaubte, einen Atomkern niemals zertrümmern zu können.