Großbritanniens Ausgaben für Atomwaffen schießen in die Höhe
Die Veröffentlichung eines bisher geheimen Berichts des britischen Verteidigungsministeriums legt offen, dass die britische Regierung die Ausgaben für ihr Atomwaffenprogramm deutlich erhöhen will.
Die Modernisierung des britischen Atomwaffensystems „Trident“ wird nochmals überprüft. BASIC rief die Idee einer unabhängigen Kommission ins Leben, um die Frage der britischen Atomwaffenpolitik inklusive Trident-Modernisierung kritisch unter die Lupe zu nehmen.
Heute werden der britische Premierminister Cameron und der französische Präsident Sarkozy einen Kooperationsvertrag über gemeinsame Forschung und Testen von Atomwaffen in London unterzeichnen. Gleichzeitig wird ein zweiter Vertrag über militärische Zusammenarbeit unterschrieben.
Der britische Verteidigungsetat wird gekürzt und damit die Erneuerung des Atomwaffenprogramms hinausgeschoben, sagte der britische Premierminister David Cameron am Dienstag. Er legte den ersten Strategischen Verteidigungsbericht seit zwölf Jahren vor.
Die Modernisierung der britischen Atomstreitmacht wird möglicherweise um Jahre verschoben. Premierminister David Cameron erklärte, es sei angebracht, zu überprüfen, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Erneuerung des Tridentsystems stimme.