Mehr über Atomwaffen erfahren

Ein Gespräch zwischen Regierungsvertreter und Jugendliche in New York bei der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag, Mai 2010

Durch Aktionsreisen und Planspiele ist es möglich, mehr über Atomwaffen und Atomwaffenpolitik hautnah zu erfahren. 

Seit 2004 machen wir Aktionsreisen. Teilgenommen haben damals Jugendliche der Aktion Völkerrecht aus Heidelberg. Eine Jugendliche durfte in der UNO die Rede der Nichtregierungs-Organisationen zur Raketenabwehr vortragen. Daraus hat sich eine eigenständige Jugendrede entwickelt.

2005 kam die Aktion Völkerrecht schon als eigene Nichtregierungsorganisation mit nach New York und heute machen sie das NPT-TV. Aus der Aktionsreise entwickelte sich auch das europäische Jugendnetzwerk BANg, das inzwischen ebenfalls mit einer eigenen Delegation zu den Konferenzen fährt.

2008 zur PrepCom in Genf wurde auf Initiative von BANg als Teil einer Aktionsreise erstmals eine Simulation von Verhandlungen (Planspiel) durchgeführt. Weil das Planspiel zeitgleich mit den realen Verhandlungen zum Nichtverbreitungsvertrag stattfand, war eine Befragung der Delegierten der gespielten Länder möglich, und so entstand eine Interaktion zwischen dem Planspiel und der Konferenz.

2009 wurde zum ersten Mal ein Planspiel im Bundestag zum Thema US-Atomwaffen in Deutschland von der IPPNW durchgeführt. Eine Gruppe Studierende hat sich vorher durch ein Wochenendseminar intensiv informiert und danach Bundestagsabgeordnete zu der Stationierung von Atomwaffen befragt.

Auch während der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Mai 2010 gab es eine Jugenddelegation, eine Jugendrede und ein Planspiel.

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