Aktuelles | Initiativen

03.08.2017: Initative | Kirche

Gedenken an Hiroshima: deutsche Kirchen fordern Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag

Gefaltete Papierkranich-Ketten für Hiroshima-Gedenktag. Foto: Xanthe Hall / IPPNW

Im Rahmen des 72. Jahrestags der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki sprachen Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland ihre Zustimmung zum neuen Verbotsvertrages aus. Die Deutsche Kommission der katholischen Kirche Justitia et Pax, die katholische Friedensbewegung Pax Christi sowie der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bekräftigten ihre Forderung nach einem Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag.

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11.07.2017: Initiative | Kirche

Bischöfe fordern Strategie zur weltweiten Beseitigung von Nuklearwaffen

Logo USCCB

In einer gemeinsamen Erklärung riefen US-amerikanische und europäische katholische Bischöfe die Staatengemeinschaft zur Zusammenarbeit auf, um eine „glaubwürdige, verifizierbare und durchsetzbare Strategie für die vollständige Eliminierung von Atomwaffen“ gemeinsam auszuarbeiten.

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10.07.2017: Initiative | UNO

Atomwaffenverbotsvertrag beschlossen

Abstimmungsergebnis für den Verbotsvertrag am 7. Juli in den Vereinten Nationen. Foto: Xanthe Hall

Nach zwei Verhandlungsrunden wurde am 7. Juli 2017 in den Vereinten Nationen in New York über einen Atomwaffenverbotsvertrag abgestimmt. Dieser wurde von 122 Staaten angenommen, Singapur enthielt sich und die Niederlanden stimmten als einziges Land dagegen. 13 weitere Staaten haben mitverhandelt, jedoch keine Stimme abgegeben. Somit haben sich knapp zwei Drittel der Staaten weltweit klar für ein Atomwaffenverbot positioniert.

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21.06.2017: Initiative | UNO

UN-Verhandlungen zum Atomwaffenverbot fortgesetzt

Blockade der US-Botschaft in New York. Foto: Emily Welty / WCC

Seit dem 15. Juni 2017 verhandeln mehr als 130 der 193 UN-Mitgliedstaaten in New York über ein rechtlich verbindliches Atomwaffenverbot. Die Verhandlungen hatten bereits im März begonnen, jetzt gehen sie in die vermutlich letzte Phase. Die Staatsdelegierten zeigen sich zuversichtlich, dass der Abschluss eines Vertrages bis zum 7. Juli möglich ist.

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03.04.2017: Initiative | UNO

Erste Etappe der Verhandlungen zu einem Atomwaffenverbot

Verhandlungskonferenz zum Atomwaffenverbot in den UN, New York, 27.-31. März 2017. Foto: ICAN

Eine Woche lang haben sich 132 Staaten bei den Vereinten Nationen in New York getroffen, um über einen Verbotsvertrag zu beraten. Die teilnehmenden Regierungen sprechen sich eindeutig für ein kategorisches Verbot von Atomwaffen aus: Es besteht quasi-universelles Einvernehmen darüber, dass Lagerung, Einsatz, Besitz, Erwerb, Entwicklung und Produktion von Atomwaffen verboten sein sollen sowie diese  verbotenen Aktivitäten zu unterstützen, zu ermutigen oder zu veranlassen.

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10.03.2017: UNO | Deutschland

Deutschland lehnt Teilnahme an UN-Verhandlungen ab

Präsidentin der UN-Verhandlungskonferenz Botschafterin Elayne Whyte aus Costa Rica. Foto: ICAN

Die deutsche Bundesregierung wird den internationalen Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot fernbleiben. Das erklärt das Außenministerium in einem Schreiben an eine Gruppe von Friedensorganisationen. Die Entscheidung gegen die Teilnahme an den Verhandlungen wurde noch vom ehemaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier getroffen. Bisher hat der neue Außenminister Sigmar Gabriel sich nicht zu der Entscheidung seines Vorgängers geäußert.

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24.12.2016: Initiative | UNO

UN-Vollversammlung beschließt Verhandlungen über Atomwaffenverbot

UN-Vollversammlung stimmt ab. Foto: ICAN

Zum Heiligabend (deutscher Zeit) hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York beschlossen, ab März kommenden Jahres offiziell über ein Atomwaffenverbot zu verhandeln. Obwohl viele Staatsdelegierten bereits für die Weihnachtsferien schon abgereist waren, votierte die Mehrheit der Staatengemeinschaft mit 113 Stimmen für den Beginn der Verhandlungen über die Ächtung von Atomwaffen. 35 Staaten stimmten gegen die Resolution, 13 Staaten enthielten sich der Stimme. Bis zum 7. Juli 2017 soll das Vertragswerk ausgehandelt sein.

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08.12.2016: Initiative | ICAN

Studie: Milliarden für Atomwaffen

Cover der Studie "Don#t Bank on the Bomb". Foto: ICAN/PAX

Deutsche Finanzinstitute haben 2016 erneut einen Milliardenbetrag in Atomwaffen-Hersteller investiert. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie, die heute von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und der niederländischen Friedensorganisation PAX in Utrecht vorgestellt wird. Demnach haben zehn deutsche Finanzdienstleister sei Januar 2013 den Atomwaffen-Produzenten rund 9,2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. 

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31.10.2016: Initiative | UNO

UN beschließt Verhandlungen zum Atomwaffenverbot aufzunehmen

Erster Ausschuss der UN-Vollversammlung in New York, 27. Okt 2016. Foto: Xanthe Hall/IPPNW

Am 27. Oktober 2016 stimmte in New York die überwältigende Mehrheit der Staatengemeinschaft im Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung für die Aufnahme von Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot. Auf Antrag Österreichs, Brasiliens, Südafrikas, Irlands und Nigerias stimmte der UN-Ausschuss für Abrüstung und internationale Sicherheit darüber ab.

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05.10.2016: IGH

Internationaler Gerichtshof weist Klage der Marshall-Inseln ab

Pilzwolke des Ivy-Mike-Kernwaffentests, 31. Oktober 1952. Foto: Unbekannt/gemeinfrei

Die Klage der Marshall-Inseln vor dem höchsten UN-Gericht gegen die Atommächte Großbritannien, Indien und Pakistan ist gescheitert. Im Fall von Großbritannien waren die 16 Richter 8 zu 8 gespalten, entscheidend war schließlich die Stimme des Präsidenten des Gerichts, Ronny Abraham.

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22.08.2016: Initiative | UNO

Meilenstein für Atomwaffenverbot erreicht

Mehrheit der UN-Staaten will 2017 ein Verbot verhandeln

Abstimmung bei der OEWG über eine Empfehlung an die UN-Vollversammlung, Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot in 2017 aufzunehmen, am 19.08.2016 in Genf. Foto: Xanthe Hall

Am Freitagabend setzten 68 Staaten in Genf ein Zeichen gegen diese atomare Bedrohung und überstimmten eine kleine Gruppe von 22 Staaten, die weiterhin an der atomaren Abschreckung festhalten. Die so genannte "Ergebnisoffene Arbeitsgruppe der UN (Open-Ended Working Group, OEWG)" schickt in ihrem Schlussbericht eine Empfehlung an die UN-Vollversammlung, nächstes Jahr Verhandlungen über einen Verbotsvertrag aufzunehmen.

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23.03.2016: Initiative

Neue Forsa-Umfrage zeigt überwältigende Unterstützung für Atomwaffenverbot

Eine überwältigende Mehrheit von 85% der Bundesbürger spricht sich dafür aus, dass die auf deutschem Boden gelagerten Atomwaffen abgezogen werden. 93% befürworten nach der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, dass Atomwaffen, ähnlich wie Chemie- und Biowaffen, völkerrechtlich verboten werden sollen.

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08.12.2015: Humanitäre Initiative

Neuer Abrüstungsprozess beginnt

Deutschland stimmt gegen Atomwaffenverbot

UN-Vollversammlung. Foto: US-Regierung/Public Domain

In der Generalversammlung der Vereinten Nationen wurden am 8. Dezember 2015 mit großer Mehrheit vier Resolutionen verabschiedet, die ein Verbot von Atomwaffen vorantreiben sollen. Mit zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen stellt sich jedoch die Bundesregierung Deutschlands gegen den Fortschritt in der nuklearen Abrüstung. 138 Regierungen sprachen sich für die Einrichtung eines Unterorgans der Generalversammlung aus, das Empfehlungen erarbeiten soll, wie die „völkerrechtliche Lücke“ in Bezug auf Atomwaffen geschlossen werden kann.

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12.11.2015: Initiative | ICAN

Studie zur Investitionen in Herstellerfirmen von Atomwaffensystemen

"Don't Bank on the Bomb"

Protest gegen Finanzierung von Atomwaffen in Schottland. Foto: Tim Wright/ICAN

Weltweit haben 53 Finanzunternehmen Investitionen in die Produktion von Atomwaffen verboten oder reduziert. Das sind 150 Prozent mehr Banken und Versicherungen als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der vierten Ausgabe der Studie „Don’t Bank on the Bomb“, die die niederländische Friedensorganisation PAX heute veröffentlicht hat. Diese Steigerung macht die wachsende Stigmatisierung von Atomwaffen deutlich, deren Einsatz katastrophale humanitäre Folgen für die gesamte Menschheit hat.

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18.10.2015: Initiative | Weltärztekammer

Ärzteversammlung fordert Abschaffung der Atomwaffen

Logo der Weltärztekammer (WMA)

In Moskau verabschiedeten die Delegierten des Weltärztebunds am 17. Oktober 2015 eine Resolution, die die Entwicklung, die Produktion, das Testen sowie den Einsatz von Atomwaffen bzw. seine Androhung verurteilt. Sie forderten alle Regierungen auf, sich für die Abschaffung von Atomwaffen einzusetzen. Bereits ein begrenzter Atomkrieg würde das weltweite Klima verändern und eine globale Hungersnot auslösen.

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02.07.2015: USA | Initiative

US-Bürgermeister fordern weniger Ausgaben für Atomwaffen

Jahreskonferenz der US Bürgermeister für den Frieden 2015

Logo der US Conference of Mayors

Das 83. Treffen der US Bürgermeister in San Francisco fordert eine gerechtere Umverteilung der Ausgaben. Auf der einen Seite würden Städte und Gemeinden seit Jahren unter finanziellen Belastungen und Sparkursen leiden, während Milliarden für Atomwaffen ausgegeben werden. Mit einer Umverteilung der Gelder und damit auch einer Neusetzung von Prioritäten könne diese Entwicklung aufgehalten und abgefedert werden. Zudem forderten die Bürgermeister erneut, dass die US-Regierung ein Atomwaffenverbot unterstütze.

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07.06.2015: Initiative | Kirchentag

Kirchentag beschließt ökumenisch-interreligiöse Solidarisierungsaktion

Gegen nukleare Kriegsgefahr

Gestern wurde auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart mit großer Mehrheit eine Resolution unter dem Titel „Ökumenisch-interreligiöse Solidarisierungsaktion gegen nukleare Kriegsgefahr“ angenommen. Der Kirchenrat fordert in der Resolution die Bundesregierung auf, die österreichische Initiative für ein völkerrechtliches Abkommen zum umfassenden Verbot von Atomwaffen zu unterstützen.

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29.05.2015: Initiative

65 Tage Aktionen des Zivilen Ungehorsams

büchel65 geht zu Ende

Blockade vor dem Tor 2 des Atomwaffenstandorts Büchel. Foto: buechel-atomwaffenfrei.de

Um 06:15 Uhr waren sieben Tore des Atomwaffenlagers Büchel blockiert. Mehr als 50 entschlossene KriegsgegnerInnen beteiligten sich an der Blockade aller befahrbaren Zufahrtswege zum Fliegerhorst Büchel. Nach 30 Blockadetagen mit 34 unterschiedlichen Blockadegruppen und 350 beteiligten AktivistInnen geht die Blockadekampagne büchel65 mit dem heutigen Blockadetag zu Ende.

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04.03.2015: Initiative | Zone frei von MVW

Internationale Kampagne fordert Israels Beitritt zur Chemiewaffenkonvention

Ein Schritt zu einem massenvernichtungswaffenfreien Nahen Osten

Chemiewaffenübung. Foto: Ken Hammond / Defenseimagery / gemeinfrei

Eine neue internationale Kampagne appelliert an Israels Präsident Benjamin Netanjahu, die Chemiewaffenkonvention zu ratifizieren. Die Trägerorganisationen der Kampagne sehen in Israels Beitritt zur Chemiewaffenkonvention eine vertrauensbildende Maßnahme für die Verhandlungen für eine Region frei von allen Massenvernichtungswaffen.

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23.01.2015: Initiative

Weltuntergangsuhr: Nur noch drei Minuten vor Zwölf

Doomsday Clock 3 minutes to midnight. Bild: Bulletin of Atomic Scientists

Der Vorstand der weltrenommierten Zeitschrift „Bulletin of Atomic Scientists“ (BAS) hat die sogenannte Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock) neu gestellt: Es ist jetzt drei Minuten vor Zwölf. Die Begründung der Uhrumstellung: Der Klimawandel und das neue atomare Wettrüsten bedrohen das Leben auf der Erde in einem neuen Ausmaß.

» lesen[Das Video der Ankündigung der Uhrumstellung anschauen]  [Zusammenfassung der IPPNW-Studie „Nukleare Hungersnot“ herunterladen]  [Chronik der Weltuntergangsuhr]

15.12.2014: Initiative

Friedensnobelpreisträger warnen vor Atomkrieg

Logo des 14. Nobel Summit

Zum Abschluss des 14. Gipfeltreffens der Friedensnobelpreisträger in Rom Ende 2014 warnen die Teilnehmer sowohl vor der gestiegenen Gefahr eines aufkommenden, neuen Kalten Krieges als auch vor der global gestiegenen Gefahr eines Atomkrieges.

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10.12.2014: Humanitäre Initiative | Österreich

Österreich übernimmt Führungsrolle in der nuklearen Abrüstung

Österreichischer Außenminister redet vor der Staatskonferenz zu den humanitären Folgen von Atomwaffen in Wien, Dezember 2014. Foto: ICAN

158 Staaten trafen sich im Dezember 2014 in Wien um die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu thematisieren. Als Resultat der Konferenz verpflichtete sich die österreichische Regierung, sich gemeinsam mit allen relevanten Akteuren zeitnah für eine vertragliche Ächtung von Atomwaffen einzusetzen.

» lesen[„Austrian Pledge“]

10.12.2014: Humanitäre Initiative | Vatikan

Vatikan unterstützt Nuklearwaffenverbot

Papst Franziskus, 2013. Foto: presidencia.gov.ar

Papst Franziskus unterstützt die Bemühungen, Nuklearwaffen zu verbieten und zu eliminieren. Der Papst betonte in seinem Statement zur Wiener Konferenz die Universalität des Problems. Neben den katastrophalen direkten Konsequenzen eines Nuklearwaffeneinsatzes sprach der Papst auch die Verschwendung von Ressourcen an.

» lesen[Rede im Wortlaut (engl. PDF)]

07.11.2014: Initiative | ICAN

Banken und Versicherungen machen Geschäft mit Atomwaffenherstellern

Titelseite der Studie "Don't Bank on the Bomb".

Die "Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen" - ICAN stellte am 7. November in Berlin die dritte Ausgabe der weltweiten Studie "Don´t Bank On The Bomb" vor. Die von der niederländischen Organisation PAX verfasste Studie überprüft insgesamt 411 Finanzdienstleister aus 30 Ländern. Banken und Versicherungen finanzieren Unternehmen, die Atomsprengköpfe sowie Atomwaffen-Trägersysteme (Raketen, Bomber, U-Boote, etc.) herstellen, bzw. sind an diesen Unternehmen beteiligt.

» lesen[Deutsche Kurzfassung der Studie]  [Vollständige Studie auf englisch]

21.10.2014: Humanitäre Initiative | Vereinte Nationen

155 Staaten warnen vor Atomkriegsgefahr

Neuseelands Abrüstungsbotschafterin, Dell Higgie

155 Staaten haben am Montag in einer Erklärung bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen vor der Gefahr eines Atomkriegs gewarnt. Der Einsatz nuklearer Waffen hätte "katastrophale humanitäre Auswirkungen, die kein Staat und keine internationale Organisation bewältigen kann." Sie dürften deshalb "unter keinen Umständen" eingesetzt werden.

» lesen[Statement der 155 Staaten auf deutsch]  [UN-Statement der 20 Staaten auf englisch]

24.04.2014: Marshallinseln|IGH

Marshallinseln klagen gegen Atomwaffenstaaten

Die Republik der Marshallinseln hat am 24. April 2014 ein Klageverfahrenbeim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag eingeleitet. Ziel ist es, die Atomwaffenstaaten für die eklatante Verletzung des Völkerrechts und den Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag zur Rechenschaft zu ziehen.

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08.04.2014: Initiative

2010 Ziele nicht erreicht

Nuclear Security Summit 2014

The World Forum Convention Center during the 2014 Nuclear Security Summit; Foto: Wouterjan Stikkel

Der Atomgipfel vom 24. bis 25. März 2014 in Den Haag stand ganz im Zeichen der Angst vor einer „schmutzigen Bombe“ in der Hand von Terroristen. Dazu wurde von 35 der 53 Staaten eine unverbindliche Abmachung unterzeichnet, die vorsieht internationale Richtlinien zur Atomsicherheit und externe Kontrollen in nationales Recht umzusetzen. Russland und China unterzeichneten jedoch nicht.

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15.02.2014: Humanitäre Initiative | Mexiko

Weltgemeinschaft diskutiert humanitäre Folgen von Atomwaffen

Staatenkonferenz in Nayarit, Mexiko

Am 13. und 14. Februar trafen sich mehr als 140 Staaten gemeinsam mit UN-Organisationen und der Zivilgesellschaft in Nayarit (Mexiko) zur zweiten Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen. Angesichts der erschreckenden Erkenntnisse wurde deutlich: Es gibt ein tiefes Bedürfnis der atomwaffenfreien Staaten, nach langem Stillstand den Druck zur Abrüstung zu verstärken. Österreich erklärte sich bereit, die nächste Konferenz zum gleichen Thema auszurichten.

[Offizielle Webseite der Staatenkonferenz]  [Konferenzdokumentation bei atomwaffenfrei.de]
25.04.2013: NPT | Humanitäre Initiative

80 Staaten-Statement zu den Humanitären Auswirkungen

Während der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag (NPT) haben 80 Staaten ein Statement zu den humanitären Auswirkungen von Atomwaffen abgehalten. Im Kontext der Osloer Konferenz und früherer Versionen des Statements signalisiert diese überwältigende, globale Unterstützung eine deutliche Aufwertung des Themas im Rahmen der Verhandlungen über nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung.

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05.03.2013: Humanitäre Initiative

Oslo-Konferenz erfolgreich, Mexiko lädt für 2014 ein

Am 5. März endete die zweitägige Konferenz zu den Humanitären Auswirkungen von Atomwaffen in Oslo, mit einer Zusammenfassung des vorsitzenden norwegischen Außenministers. 128 Staaten waren zusammengekommen, um den Atomwaffendiskurs um die humanitäre Dimension zu erweitern.

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22.10.2012: Humanitäre Initiative

35 Staaten unterzeichnen Statement zu den Humanitären Auswirkungen von Atomwaffen

35 Staaten haben sich dem von der Schweiz verlesenen Gemeinsamen Statement über die katastrophlaen humanitären Auswirkungen von Atomwaffen angeschlossen. Noch im April diesen Jahres hatten 16 Staaten dieses Statement mitgetragen.

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