Nachrichtenarchiv | USA

  • 23.12.2010 START-Vertrag im US-Senat ratifiziert
  • 13.10.2010 US führen Atomtest „unter kritischer Schwelle“ durch
  • 17.09.2010 Senatsausschuss billigt „New START”
  • 07.04.2010 Geste gegen das atomare Wettrüsten
  • 07.04.2010 USA wollen Einsatz von Atomwaffen begrenzen
  • 28.03.2010 Jahrelange Blockade überwunden
  • 04.01.2010 Streit über Bedeutung von Atomwaffen
  • 22.12.2010 Geheimes Abkommen mit Japan aufgedeckt
  • 17.12.2009 Senatoren: Ratifizierung nur gegen Modernisierung
23.12.2010: USA

START-Vertrag im US-Senat ratifiziert

Der US-Senat hat den neuen START-Vertrag mit Russland ratifiziert. Präsident Obama hatte die Ratifizierung des Vertrages zum zentralen außenpolitischen Projekt gemacht. Erst in letzter Minute ist es ihm gelungen, die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit zu erhalten.

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13.10.2010: 

US führen Atomtest „unter kritischer Schwelle“ durch

Die USA haben einen sogenannten subkritischen Atomtest durchgeführt. Der Test stieß auf scharfe Kritik, vor allem in Japan. Gouverneur Hodo Nakamura und Nagasakis Bürgermeister Tomihisa Taue werden sich schriftlich bei Präsidenten Obama über den Atomtest beschweren.

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17.09.2010: USA

Senatsausschuss billigt "New START"

Die Ratifizierung des US-russischen Rüstungskontrollvertrages "New START" ist einen großen Schritt näher gerückt. Der Auswärtige Ausschuss des Senats gab am 16. September grünes Licht für das Abkommen zur Begrenzung weitreichender ballistischer Raketen.

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07.04.2010: 

Geste gegen das atomare Wettrüsten

Kommentar von Andreas Zumach zum US-Atomwaffendoktrin

Nachdem er sich bereits vor einem Jahr zur Vision einer atomwaffenfreien Welt bekannte, hat US-Präsident Barack Obama jetzt die Atomwaffendoktrin seines Landes - zumindest rhetorisch - etwas entschärft. Das ist kein unwichtiger Schritt. Doch ob er ausreicht, um in Ländern wie Nordkorea oder Iran jene positive Wirkung zu entfalten, die Obama sich davon erhofft, ist fraglich.

[Artikel lesen]  [Glossarbegriff Atomwaffendoktrin der USA]
07.04.2010

USA wollen Einsatz von Atomwaffen begrenzen

Präsident Barack Obama ändert die militärische Nuklearstrategie der USA: Atomwaffen sollen bei der Verteidigung des Landes eine geringere Rolle spielen als bisher. So soll für die USA ein Ersteinsatz dieser Waffen künftig nur noch unter eingeschränkten Bedingungen infrage kommen.

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28.03.2010: USA/Russland

Jahrelange Blockade überwunden

Die START-Unterhändler Rose Gottemoeller (USA) und Anatoli Anatow (Russland), Foto: US ständige Vertretung, Genf, 9. April 2010

Die USA und Russland haben sich nach monatelangen Verhandlungen auf einen neuen Vertrag zur Abrüstung strategischer Atomwaffen geeinigt. Laut Vertrag sollen die strategischen Atomwaffen der beiden Länder innerhalb von sieben Jahren auf 1.550 Stück reduziert werden.

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04.01.2010: 

Streit über Bedeutung von Atomwaffen

US-Präsident Barack Obama trifft mit seinem Ziel, das Atomwaffenarsenal seines Landes zu verringern, laut einem Zeitungsbericht auf deutlichen Widerstand in den eigenen Reihen. Die regierungsinternen Debatten über einen geheimen Plan zur Verringerung der Atomwaffen sowie über eine geringere Rolle der Kernwaffen in der Militärstrategie der USA seien festgefahren, berichtete die "Los Angeles Times" unter Berufung auf Regierungsvertreter.

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22.12.2009: 

Geheimes Abkommen mit Japan aufgedeckt

US-Präsident Richard Nixon und japanischer Premierminister Eisaku Sato, 1969, Foto: White House

Japanische Medien haben über ein von Tokio jahrzehntelang geleugnetes Geheimabkommen mit den USA berichtet, wonach Japan den US-Streitkräften gestattete, Atomwaffen im Land zu stationieren. Die Zeitung "Yomiuri Shimbun" zeigte ein Foto des Dokuments aus dem Jahr 1969 mit den Unterschriften des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon sowie des seinerzeitigen japanischen Regierungschefs Eisaku Sato. Dem Blatt zufolge wurde das Geheimabkommen in den Beständen der Familie Sato entdeckt.

17.12.2009: 

Senatoren: Ratifizierung des neuen START-Vertrags nur gegen Modernisierung von US-Atomwaffen

41 US-Senatoren behaupten in einem Brief an Präsident Barack Obama, dass laut Paragraph 1251 des geltenden Gesetzes zur Verteidigungsautorisierung eine Reduzierung von US-Atomwaffen an eine Modernisierung des alternden Atomwaffenarsenals gekoppelt sei. Damit spielen sie auf die aktuellen Verhandlungen um einen Nachfolgevertrag zum bereits ausgelaufenen START-Vertrag an, mit dem sich Russland und die USA auf weitere Schritte zur Reduzierung von Atomwaffen einigen wollen.

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