"The Agreed Framework"

Erst nach dem Tod von Staatschef Kim II Sung führten die Verhandlungen am 21. Oktober 1994 zu einem US-Nordkoreanischen Abkommen. Das Abkommen mit dem Titel "The Agreed Framework" belegt deutlich die Schwäche des Vertrages. Unter Artikel IV wurde versprochen, Nordkorea mit seinem Atomenergieprogramm behilflich zu sein, wenn es sich im Gegenzug verpflichte, das Atomwaffenprogramm einzustellen und Mitglied im Atomwaffensperrvertrag zu bleiben. Dafür sollten die USA Leichtwasserreaktoren liefern. Erst nach Beendigung dieses Projekts sollte Nordkorea alle IAEO-Inspektionen zulassen.

Doch die Geschichte verlief anders. Anstelle der USA sollte Südkorea die Lieferungen bis 2003 aufrecht erhalten und den Löwenanteil bezahlen, obwohl Nordkorea dies anfangs nicht wollte. Die USA wollten lediglich noch für einen minimalen Teil der Kosten aufkommen und Nordkorea mit Öl beliefern. Aber dann wollten die USA ihren Beitrag zu den Konstruktionskosten nicht mehr bezahlen. Die Konstruktion verzögerte sich und die Notwendigkeit von Inspektionen drängte. Doch der dafür in dem Abkommen vorgesehene Zeitpunkt war noch nicht erreicht.

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Freundeskreis Nordkorea: Der Fortschritt Nordkoreas ist nicht aufzuhalten, 01.04.2017

Spiegel online: Videoanalyse zu Nordkoreas Bombentest: "China wird vorgeführt", 06.01.2016

Focus online: Mit Atomwaffen: So hart hätten die USA auf einen Grenzübertritt Nordkoreas reagiert, 17.10.2014

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