10.01.2018: 

Modernisierung der israelischen Nuklearstreitkräfte

Israel ersetzt seine alten F-16 Kampfflugzeuge aus den USA mit dem Neuesten, was der Markt zu bieten hat: F-35A. Auch eine neue Flotte U-Boote aus Deutschland wurde bestellt, von denen ThyssenKrupp trotz Kritik bereits sechs lieferte und sich drei weitere im Bau befinden. Ihre Notwendigkeit wurde in Israel in Frage gestellt und eine Untersuchung zu Korruptionsvorwürfen läuft. Zudem befindet sich angeblich ein neuer Atomsprengkopf für Marschflugkörper in Entwicklung. Außerdem: Israel will die Reichweite seiner Raketen erweitern.

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10.09.2014: Hintergrund

Hat Israel Atomwaffen, ja oder nein?

Zwar ist die Existenz israelischer Atomwaffen kein Geheimnis mehr, die israelische Regierung hat den Besitz jedoch offiziell bisher nie zugegeben, gleichzeitig aber auch nie verneint. Dennoch gibt es eine Reihe von Aussagen, die implizieren oder belegen, dass Israel eine Atommacht ist.

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08.09.2014: Hintergrund

Deutsche U-Boote für Israel

Israelisches Dolphin-U-Boot "Tanin", gebaut in Kiel. Foto: von Marco Kuntzsch / CC-BY-3.0 / Wikimedia Commons

Seit 1999 liefert Deutschland U-Boote an Israel, womit seit 2003 die israelische Kriegsmarine auch die Fähigkeit zum Nuklearwaffeneinsatz besitzt. Insgesamt hat Israel sechs Dolphin-U-Boote bestellt, drei davon wurden in den Jahren 1999 und 2000 geliefert, ein weiteres U-Boot namens "Tanin" wurde im Juni 2014 in Kiel an die israelische Marine übergeben. 2015 und 2017 sollen zwei weitere U-Boote an Israel ausgeliefert werden.

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07.09.2012: Hintergrund

Das israelische Atomwaffenprogramm

Satellitenbild von der Dimona-Anlage

Israel besaß lange Zeit wohl das größte und am höchsten entwickelte nukleare Arsenal außerhalb der fünf offiziell anerkannten Atomwaffenstaaten. Mittlerweile scheinen allerdings Indien und Pakistan quantitativ und technologisch stark aufzuholen. Der Kern des Atomwaffenprogramms befindet sich im Negev Atomforschungszentrum (Negev Nuclear Research Center) in der Nähe des Wüstenortes Dimona und wird daher meistens als „Dimona“ bezeichnet.

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06.09.2012: Hintergrund

Doktrin: "Samson-Option"?

Die israelische Bombe gilt im Lande als "ultima ratio" (letzte Option), sollte die vollständige Vernichtung Israels drohen. Dies lässt die Regierung wissen, ohne offiziell zuzugeben, dass Israel Atomwaffen besitzt. In der Presse nannte man sie die "Samson-Option", nach der biblischen Geschichte von Samson, der die Säulen des Königspalastes einriss, um die Philister zu vernichten. Dabei starb natürlich auch er selbst. Kein anderer Staat beschäftigt sich so viel mit dem Thema Selbstverteidigung und Sicherheit seiner Existenz bis hin zu Selbstmordgedanken wie Israel. Die Wahrnehmung extremer arabischer Feindlichkeit macht für Israel seine militärische Stärke unabdingbar.

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