Israel | Deutschland

Bundesregierung billigt U-Boot-Deal mit Israel

Deutschland zahlt bis zu 540 Millionen Euro

24.10.2017 Die Bundesregierung hat dem umstrittenen Verkauf von drei U-Booten an Israel zugestimmt. An dem U-Boot-Deal war aufgrund von Korruptionsvorwürfen Kritik laut geworden. Die U-Boote der Dolphin-Klasse, die auch mit Atomwaffen bestückt werden können, werden von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel an die israelische Marine geliefert. Die U-Boote sollen ab 2027 eingesetzt werden und ersetzen U-Boote, die ebenfalls aus Deutschland geliefert wurden.

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Israel | Deutschland

U-Boot Deal gerät ins Stocken

13.07.2017 In der Sache des umstrittenen U-Boot Deals zwischen dem deutschen Rüstungskonzern ThyssenKrupp und Israel, hat es diese Woche Festnahmen gegeben, die das 1,2 Milliarden Euro Geschäft noch weiter ins Schwanken bringen. Der neue Deal über weitere drei U-Boote der Dolphin-Klasse, war von Anfang an umstritten, da dem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu Korruption vorgeworfen wird. Die Lieferung nach Israel ist besonders brisant, weil die U-Boote der Dolphin-Klasse mit Atomwaffen bestückt werden können.

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Israel | Deutschland

„Rahav“: Umstrittener „Meeresgott“

Deutsche U-Boote für Israel

17.01.2016 „Rahav“, das fünfte von insgesamt sechs in Deutschland hergestellten U-Booten, wurde am 12.1. in Haifa in Betrieb genommen. Auch dieses U-Boot kann durch Marschflugkörper mit atomaren Sprengköpfen ausgerüstet werden. Die Lieferungen gelten daher in Fachkreisen als höchst umstritten.

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10.09.2014 Laut Aussage eines israelischen Marinekommandeurs wird das vierte deutsche U-Boot der Dolphin-Klasse in rund 20 Tagen in Israel eintreffen. ExpertInnen gehen davon aus, dass dieses U-Boot atomar bestückte Raketen abfeuern kann. Damit stellt es einen wichtigen Faktor für Israels "Abschreckung" gegenüber dem Iran dar.

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03.09.2014 Laut Dokumenten, die in diesem Jahr frei gegeben wurden, haben die USA in den sechziger Jahren vergeblich versucht von Israel drei Zugeständnisse zu erhalten. Erstens sollte Israel die vollständig eigene Entwicklung von Atomwaffen unterlassen. Dafür würde die Stationierung der israelischen Jericho-Raketen akzeptiert. Zweitens sollte Israel den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnen, und drittens seine Atomanlagen für US-Inspektionen öffnen.

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23.11.2012 Die Konferenz sollte bis spätestens Dezmber 2012 in Helsinki stattfinden. Die Hinweise verdichteten sich, dass nicht alle Staaten der Region teilnehmen würden. Die unilaterale Vertagung der Konferenz durch die USA sorgte dennoch für Verstimmungen.

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23.08.2012 Der US-amerikanische Blogger Richard Silverstein veröffentlichte am 15. August den Inhalt eines Dokuments, das nach seinen Aussagen ein Geheimdokument aus israelischen Regierungskreisen sei. Silverstein behauptet, das Papier sei Netanjahus „sales pitch“ (Verkaufsmasche), um Unwilligen in den eigenen Reihen einen Angriff auf Iran schmackhaft zu machen. Große Teile des israelischen Militärs, der Bündnispartner USA, sowie über die Hälfte der israelischen Bevölkerung scheinen gegen einen Militärschlag gegen Iran zu sein.

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Israel | Deutschland

U-Boot-Lieferung verstoßt gegen Richtlinien

Chance zum Einflussnahme auf israelischer Politik verpasst

05.06.2012 Im März 2012 unterschrieben Deutschland und Israel den Vertrag zur Lieferung des sechsten Dolphin-U-Bootes. Der Bundeshaushalt wird rund ein Drittel der Baukosten übernehmen. Während die Bundesregierung weiterhin behauptet, über eine spätere Ausrüstung der U-Boote mit Atomwaffen nichts zu wissen, berichtet der Spiegel und ZDF jedoch, dass sie es nicht wissen wollte.

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Israel | Deutschland

HDW liefert "Super-U-Boot" an Israel

21.02.2012 U-Boot der Delfin-Klasse, 2010. Foto: shlomilissDas erste von drei neuen U-Booten wurde in Kiel für Israel zu Wasser gelassen. Es soll über Raketenschächte für Atomwaffen verfügen. Es handelt sich um das größte U-Boot, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gebaut wurde.

Nahost

Konferenz über atomwaffenfreie Zone eine Priorität

08.02.2012 IDN: "Der Präsident der UN-Vollversammlung (UNGA), Nassir Abdulaziz Al-Nasser, ist fest entschlossen, die für dieses Jahr geplante internationale Konferenz über eine atomwaffenfreie Nahostregion einzuberufen. "

02.11.2011 Nach einem Report für die britische Trident Commission arbeitet Israel daran, die Fähigkeiten seiner Atomwaffen auszubauen. Die Atomwaffen des Landes sollen zu strategischen Atomwaffen weiterentwickelt werden und Israel eine Zweitschlagfähigkeit ermöglichen.

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20.01.2011 Laut New York Times vom 15. Januar wurde der Computerwurm „Stuxnet“, der angeblich dem iranischen Atomprogramm geschadet hatte, im israelischen Atomkomplex Dimona mit US-Hilfe getestet.

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24.09.2010 Eine Resolution zur Verurteilung des israelischen Atomprogramms hatte bei der IAEO keinen Erfolg. In der Resolution wurde die israelische Regierung aufgefordert, dem Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen beizutreten.

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Israel

IAEO-Leiter Amano drängt beim Besuch

03.09.2010 Der Generaldirektor der IAEO, Yukiya Amano, hat Israel zum Einstieg in den Atomwaffensperrvertrag aufgerufen. Während seines Besuchs in Jerusalem im August habe er die Israelis auch aufgerufen, ihre Atomobjekte den IAEO-Sicherheitsnormen anzupassen. (Quelle: AFP)

31.05.2010 Israel hat die Forderung zurückgewiesen, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten und seine Atomanlagen für Kontrollen zu öffnen. Die Abschlusserklärung der Konferenz zum Vertrag sei "fehlerhaft und heuchlerisch", so der israelische Regierung.

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27.05.2010 Laut einem Bericht des britischen Guardian liefern bisher geheime südafrikanische Regierungsdokumente erstmals den schriftlichen Beweis, dass Israel über Nuklearwaffen verfügt und dass es diese an Südafrika verkaufen wollte. Unter Verdacht steht Präsident Shimon Peres.

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Israel | Nachrichtenarchiv

  • 05.05.2010 UN-Sicherheitsrat fordert Israel zum Atomwaffenverzicht auf
  • 08.03.2010 Israel will mit französischer Hilfe AKW bauen
  • 29.12.2009 Vanunu erneut festgenommen
  • 02.10.2009 Israel darf weiter zu Atomprogramm schweigen

Im Wortlaut

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