WILSON Robert

1914 - 2000

Robert Wilson auf seinem Los Alamos-Dienstausweis, Foto: Wikipedia Commons

Der US-amerikanischer Physiker Robert Rathbun Wilson wurde am 4. März 1914 in Frontier, Wyoming geboren. Von 1932 bis 1938 studierte er an der University of California, Berkeley, Elektrotechnik. An der Universität Princeton, wo er als Physik-Dozent arbeitete, begegnete er Albert Einstein.

Wilson entwickelte zwischen 1941 und 1943 das Isotron, ein Gerät zur Trennung von Uran-Isotopen. Die Isotopen-Trennung war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Atombombe. Daher wurde er einer der jüngsten leitenden Mitarbeiter beim Manhattan Projekt in Los Alamos und war an der weiteren Entwicklung der amerikanischen Atombombe beteiligt.

Von 1967 bis 1978 war er Direktor des Fermi National Accelerator Laboratory (Fermilab).

Seinen Lebensabend verbrachte er in einem Altersheim in Ithaca, New York, wo er am 16. Januar 2000 an einer Lungenentzündung verstarb. (Quelle: Berliner Zeitung vom 19. Januar 2000)

Bearbeitungsstand: Oktober 2008

Weitere Informationen zur Entwicklung der Atombombe

siehe auch: EINSTEIN Albert
siehe auch: Los Alamos
siehe auch: Manhattan-Projekt

zurück