Savage Mountain Absturz

Atomwaffenunfall

Heckruder des B-52-Bombers nach dem Absturz. Bild: Quelle unbekannt, gemeinfrei

Ein B-52-Bomber gerät in einen turbulenten Schneesturm, bricht über Pennsylvania auseinander und stürzt am Savage Mountain im Garrett County, 32 km von Cumberland, Maryland, ab. Die zwei Piloten überleben, drei Mitglieder der Crew sterben. Die zwei Mk-53-Wasserstoffbomben an Bord werden gesucht und schließlich „relativ intakt“ in Teilen der Trümmer unter 36 cm Schnee im Wrack gefunden. Der Absturz ist als „Savage Mountain Crash“ bekannt.

Die Atomwaffen am Bord waren Fliegerbomben mit je 9 MT (Megatonne) Sprengkraft. Der Pilot versuchte, die Turbulenzen auszuweichen und ging mit dem Flugzeug auf 8.800 Meter hinunter. Beim wieder hinaufsteigen brach das Heckruder ab. Die Crew sprang mit Fallschirmen vom Flugzeug ab. Nur der Radarnavigator , Sgt. Robert Downley, schaffte es nicht und starb im Flugzeug.

Es war 1:45 in der Frühe und kalt: Minus 17 Grad. Sgt. Melvin Wooten war der Bordschütze. Er hatte schwere Kopf- Brustkorb- und Beinverletzungen und starb, bevor er Hilfe finden konnte. Der Navigationsoffizier, Major Robert Payne, überlebte noch Stunden und versuchte durch tiefen Schnee zu laufen. Er fiel jedoch in einen Fluss und erfror. Der Pilot, Major McCormick, und der Kopilot Capt. Parker Peedin erreichte Hilfe und überlebten den Unfall. (Quelle: Eric Schlosser, Command and Control; Atomcentral.com, Aviation Safety Network)

Bearbeitungsstand: Januar 2017

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