Panzerhaubitze M109

engl.: armoured howitzer M109

Panzerhaubitze M 109 A3 G, Foto: PzArtBtl 205

Die Panzerhaubitze M 109 war das Standard-Artilleriegeschütz der Bundeswehr auf Brigadeebene. Mit diesem Geschütz konnten sowohl konventionelle als auch nukleare Granaten verschossen werden. Im Ernstfall wäre der Einsatz von Nukleargranaten sehr wahrscheinlich gewesen. Hierfür war der W 48 Sprengkopf (72 T) vorgesehen. Der Einsatz als Nukleargranaten Artillerie wäre für die Planungen ideal gewesen. Durch die große Reichweite konnten Truppenansammlungen und Verbände gepanzerter Fahrzeuge aus großer Entfernung mit hoher Treffgenauigkeit bekämpft werden.

Da die Abschirmung der Panzer gegen radioaktive Strahlung nicht besonders wirkungsvoll war, hätte der Einschlag einer W 48 in einem Radius von etwa 1 Kilometer alleine durch die Strahlung auch in einem Panzer sitzende feindliche Soldaten getötet.

Technische Daten:

  • Motorleistung: 298 kW (405 PS)
  • Gewicht: ca. 25t
  • Höchstgeschwindigkeit: 56 km/h
  • Fahrbereich: 350 km
  • Bewaffnung: Kaliber 155 mm
  • Kampfentfernung: bis 24700 m
  • Kadenz: 6 Schuss/Min.
  • Munition: Konventionell, Atomar und Chemisch

(LL)

Bearbeitungsstand: Februar 2009

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