Meeresbodenvertrag

Der Meeresbodenvertrag zum Verbot der Stationierung von Nuklearwaffen und anderer Massenvernichtungswaffen auf dem Meeresboden oder dessen Untergrund trat am 18. Mai 1972 in Kraft. Darin werden der Meeresboden und dessen Untergrund vom Wettrüsten ausgeschlossen „als ein Schritt hin zur Abrüstung, zum Abbau internationaler Spannungen und zur Aufrechterhaltung des Weltfriedens“. Der Vertrag verbietet die Stationierung von Nuklear- oder von Massenvernichtungswaffen ebenso wie Errichtung von Abschussvorrichtungen oder Lagerung, Testversuche und Einsatz derartiger Waffen auf dem Meeresgrund oder dessen Untergrund. Innerhalb der Zwölf-Meilen-Zone gilt diese Verpflichtung nicht für die Küstenstaaten.
Der Vertrag beschränkt nicht die militärisch-nukleare Nutzung des Wassers über dem Meeresboden. Mit Nuklearwaffen ausgerüstete U-Boote werden wie andere Schiffe behandelt und sind von vertraglichen Beschränkungen nicht betroffen. (LL) (Quelle: www.admin.ch)

Bearbeitungsstand: September 2007

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