Kernfusion

Die Verschmelzung leichter Atomkerne bezeichnet man als Kernfusion. Gelingt es beispielsweise zwei Wasserstoffkerne - gegen die abstoßenden elektrischen Kräfte der Protonen - sehr nahe zusammen zu bringen, verschmelzen sie zu einem Helium-Kern. Dabei wird eine gewaltige Energiemenge frei. Wiederum viele Milliarden Mal mehr, als man zuvor zur Annäherung der Protonen aufbringen muss. Diese Reaktion kommt nur bei mehreren Millionen Grad in Gang. Erst dann ist die Geschwindigkeit der Protonen so groß, dass die abstoßenden Kräfte überwunden werden.

Die Kernfusion wird in Kernwaffen (Wasserstoffbombe) zur weiteren Verstärkung der vernichtenden Wirkung benutzt. Kernfusionswaffen entfalten bis zu 100.000 Tonnen TNT. (Quelle: IPPNW)

Bearbeitungsstand: September 2007

Siehe auch: TNT
Siehe auch: Wasserstoffbombe

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