Kernspaltung (Fission)

Versuchsapparaturen, mit denen Otto Hahn und sein Assistent Fritz Straßmann die Kernspaltung entdeckten. Deutsches Museum, München. Foto: Luidger

Werden Uran-235-Kerne mit Neutronen beschossen, so nehmen sie ein Neutron auf und ihre Massenzahl steigt auf 236. Der so entstandene Kern ist nicht beständig, gerät ins Schwingen und fällt auseinander. Es entstehen Spaltprodukte mit kleineren Massenzahlen, also neue, meist radioaktive Elemente.

Bei einer Kernspaltung entstehen zwei neue Atome und zwei bis drei Neutronen. Diese freien Neutronen spalten automatisch weitere Kerne. Die Masse aller Spaltprodukte ist geringer als die Masse des ursprünglichen Kerns. Das Massedefizit wird im Spaltvorgang in Energie umgewandelt. (LL)

»Weitere Informationen zur Kernspaltung

Bearbeitungsstand: September 2007.

Siehe auch:
»Uran-235

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