Göttinger Erklärung

engl.: Göttingen Declaration

Am 12. April 1957 sprachen sich 18 Atomwissenschaftler in der "Göttinger Erklärung" dafür aus, dass sich ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland am besten schützt und den Weltfrieden am ehesten fördert, wenn es ausdrücklich und freiwillig auf den Besitz von Atomwaffen jeder Art verzichtet. Sie erklärten, sie seien nicht bereit, sich „an der Herstellung, der Erprobung oder dem Einsatz von Atomwaffen in irgendeiner Weise zu beteiligen“. (LL)

Die Göttinger 18:
Fritz Bopp, Max Born, Rudolf Fleischmann, Walter Gerlach, Otto Hahn, Otto Haxel, Werner Heisenberg, Heinz Meier-Leibnitz, Josef Mattauch, Friedrich-Adolf Panech, Wolfgang Paul, Wolfgang Riezier, Fritz Straßmann, Wilhelm Walcher, Carl-Friedrich von Weizsäcker, Karl Wirtz.

Bearbeitungsstand: Oktober 2004

Die Göttinger Erklärung im Wortlaut (pdf-Datei)

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