Frisch-Peierls-Memorandum

Rudolf Peierls wurde am 5. Juni 1907 als Sohn eines jüdischen Geschäftsmannes in Berlin geboren. Er promovierte auf dem Gebiet der Kernforschung. 1933 emigrierte er nach England, wo er an der Universität Birmingham weiter forschte. 1940 veröffentliche er gemeinsam mit Otto Frisch Überlegungen, aus Uran-235 eine Atombombe zu bauen. In dem sogenannten „Frisch-Peierls-Memorandum“ gingen beide Wissenschaftler davon aus, dass es möglich sei, bereits mit 1 kg Uran-235 eine funktionsfähige Atombombe zu bauen.

Peierls und Frisch befürchteten, dass Hitlerdeutschland auf Grund seiner Fähigkeiten in der Kernforschung in der Lage sein könnte, eine „Super-Bombe“ (Atombombe) zu entwickeln. Im März 1940 verfassten sie das nach ihnen benannte Memorandum, womit sie auf diese Gefahr aufmerksam machen wollten. (LL)

Bearbeitungsstand: Juni 2014

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