B53-Bombe

Die B-53 Bombe war eine der größten freifallenden Fliegerbomben, die jemals von den USA entwickelt wurden. Sie wog ca. 5 Tonnen und besaß eine 600 mal größere Sprengkraft als die Hiroshima-Bombe (13,4 Kilotonnen). Damit handelte es sich um die zerstörerischste Waffe im gesamten Atomwaffenarsenal der USA. Die ersten dieser von B-52-Bombern getragenen Waffen wurden 1962 in Dienst gestellt, als die Spannungen mit der damaligen Sowjetunion im Zuge der Kuba-Krise ihren Höhepunkt erreichten. Die Bomben spielten im Rahmen des US-Abschreckungskonzepts eine äußerst bedeutende Rolle. Bereits in den 1980 Jahren begann die Demontage von B-53 Bomben. Aber noch 1997 war eine größere Zahl funktions- und einsatzfähig. Erst im Oktober 2011 wurde die letzte Bombe in Amarillo im Bundesstaat Texas zerlegt. Dabei mussten 135 Kilogramm  hochangereichertes Uran aus dem Kern der Bombe entfernt werden. Der Verband der US- Wissenschaftler ließ erklären: "Das ist das Ende der Ära dieser Monsterwaffen." Heutige Bomben seien kleiner und präziser. (Quelle: Spiegel Online)

Bearbeitungsstand: Dezember 2011

siehe auch: Hiroshima
siehe auch: KT-Wert
siehe auch: Kubakrise

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