Rüstungskontrolle

Tabelle der wichtigsten Rüstungskontrollverträge

Unter-zeichnet
(In Kraft getreten)
NameParteienInhalt

05.08.1963
(10.10.1963)

Partielles Atomteststopp-Vertrag (PTBT)131 StaatenVertrag zum Verbot von Nuklearwaffentests in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser
01.07.1968
(05.03.1970)
Atomwaffen-Sperrvertrag
(NPT)
189 StaatenVerbietet die Weitergabe von Atomwaffen, verpflichtet zur Abrüstung

26.05.1972
(03.10.1972)

ABM-VertragUSA/UdSSRVertrag zur Begrenzung von Systemen zur Abwehr von ballistischen Raketen
08.12.1987 (01.06.1988)INF-VertragUSA/UdSSRVerbot der Herstellung und Lagerung von Mittelstrecken-Raketen
19.11.1990 (09.11.1992)KSE-VertragNATO/
Warschauer Pakt (WP)
Eliminierung quantitativer Asymmetrien bei fünf Hauptwaffensystemen in vier Zonen vom Atlantik bis zum Ural
31.07.1991 (05.12.1994)START-IUSA/UdSSRReduzierung von strategischen Nuklearwaffen innerhalb von 7 Jahren um ca. ein Drittel gegenüber 1991 auf gemeinsame Obergrenzen von 1.600 Trägersystemen und 6.000 Gefechtsköpfen
24.03.1992 (01.01.2002)Vertrag über den offenen Himmel (Open Skies)26 NATO- und ehem. WP-StaatenÖffnung des Territoriums für unbewaffnete Überwachungsflüge
03.01.1993START-IIUSA/RusslandWeitere Reduktion der strategischen Nuklearwaffen auf 3.000-3.500 Sprengköpfe pro Seite und verbot von Mehrfachsprengköpfen. Entfiel nach Inkrafttreten des SORT-Vertrages von 2002.
10.11.1996Umfassender Teststoppvertrag (CTBT)182 Unterzeichner-Staaten, 151 Ratifikations-Staaten. Es fehlen 13 Staaten.Verbot jeglicher Art von Nuklearexplosionen.
24.05.2002
(01.06.2003)
Moskauer Abkommen (SORT)USA/RusslandReduktion der strategischen Nuklearwaffen auf ca. 1.700 bis 2.200 Sprengköpfe 2012.
08.04.2010Der neue START-VertragUSA/RusslandReduktion der strategischen Nuklearwaffen auf je 1.550 reduziert.

Quellen: Neuneck, Götz/Mölling, Christian: Die Zukunft der Rüstungskontrolle, Baden-Baden: Nomos 2005; armscontrol.de

Bearbeitungsstand: Mai 2010