
14.10.2009: 
Atomare Präventivschläge nicht ausgeschlossen

Nach Angaben des Sekretärs des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patruschew, will Russland seinen Streitkräften künftig Präventivschläge mit Atomwaffen ermöglichen. Derzeit würden die Regeln zum Einsatz von Atomwaffen in der zentralen Militärdoktrin überarbeitet, berichtet die Zeitung "Iswestija". Ein Präventivschlag mit Atomwaffen solle nicht nur bei großangelegten Angriffen mit konventionellen Waffen erlaubt werden, sondern auch bei Angriffen auf "regionaler und sogar lokaler Ebene", so Patruschew.
Im Wortlaut
- Neuer START-Vertrag, 08.04.2010 (engl.)
- Russische Militärdoktrin, 05.02.2010, (engl.)
- Projekt des Vertrages über europäische Sicherheit, 29.11.2009
- US-russische Vereinbarung zur nuklearen Zusammenarbeit (123 agreement), 05.05.2008 (engl.)
Glossarbegriffe
- Bulawa-Atomrakete
- Internationaler Gerichtshof (IGH)
- INF-Vertrag
- Langstreckenbomber
- Mittelstreckenrakete
- Moskauer Vertrag
- Nichtverbreitungsvertrag
- Präventivangriff
- Russland
- SORT-Vertrag
- Sprengkopf
- SS-4 bis SS-27
- START-I-Vertrag
- START II-Vertrag
- START-Vertrag, neuer (2010)
- Strategische Atomwaffen
- Taktische Atomwaffen
- Trägersysteme
Links
- Sokov N: The new, 2010 Russian Military Doctrine, CNS, 05.02.2010
- Fedjaschin A: Polen-USA: Das Spiel um die Patriot-Raketen, RIA Novosti, 27.02.2009