Hopsten

ehem. Atomwaffenlager Deutschland

fileadmin/user_upload/GlossarBilder/standorte_gr/Hopsten_gr.jpgDie ehemalige QRA-Stellung Hopsten (52°19’34“N, 07°32’06“O) lag am Südrand des Fliegerhorstes Hopsten ca. 8 km nordöstlich der Stadt Rheine in Nordrhein-Westfalen. Hier war das Jagdbombergeschwader 36 der Bundeswehr stationiert. Dieser Verband war in der Zeit von 1967 bis 1972 für den atomaren Einsatz vorgesehen. Zunächst wurde eine Halle errichtet, die zwei mit Atombomben aufmunitionierten Jagdbombern Wetterschutz bot. Später kamen zwei massiv geschützte Shelter dazu. Nur die 1. Staffel des JaboG 36 stellte Maschinen in QRA-Bereitschaft. (Quelle: Manfred Tegge, www.relikte.com)

Vermutlich handelte es sich bei den auf dem Fliegerhorst Hopsten stationierten Waffen um Fliegerbomben vom Typ B-61 . Die Bomben verfügten über eine variable Sprengkraft von bis zu 45 Kilotonnen (Modell 3) bzw. bis zu 170 Kilotonnen (Modell 4). Letzteres entspricht mehr als der 13-fachen Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe. (LL)

Bearbeitungsstand: Januar 2012

siehe auch: B-61-Bombe
siehe auch: QRA-Stellung
siehe auch: KT-Wert

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