
Bikini-Atoll

Das Bikini-Atoll gehört geografisch zu den Marschall-Inseln im Pazifik. In diesem Gebiet testeten die USA zwischen 1946 und 1958 ca. 70 Atom- und Wasserstoffbomben. Bei einem Test am 1. März 1954 wurden durch die Detonation einer Wasserstoffbombe Hunderte von Insulanern verseucht. In einigen Fällen betrug die in wenigen Stunden aufgenommene Strahlendosis bis zu 20.000 rem. Der zulässige Belastungswert für Personen in deutschen AKW beträgt im Vergleich dazu 1,5 Rem pro Jahr.
23 Jahre nach dem Test erklärte das zuständige US-Energieministerium im Jahr 1977, dass die verstrahlten Menschen »die beste verfügbare Datenquelle zum Transfer von Plutonium, das von einem biologischen System durch die Darmwände aufgenommen wurde«, seien. (Quelle nicht bekannt)
Bearbeitungsstand: August 2005