
1969
Zehn Minuten vor Zwölf: Fast die gesamte Welt kommt 1969 zusammen um den nuklearen Nichtverbreitungsvertrag zu unterzeichnen. Der Vertrag stellt eine Art „Tauschgeschäft“ dar, in dem die Nichtkernwaffenstaaten Zugang zu friedlicher Atomtechnik bekommen und gleichzeitig auf den Erwerb von Atomwaffen verzichten. Die Atomwaffenstaaten versprechen, ihre Waffen abzurüsten, sollten es die Umstände erlauben. Obwohl Indien, Israel und Pakistan die Unterschrift verweigern, ist das „Bulletin“ vorsichtig optimistisch.
25.04. Der Vertrag von Tlatelolco tritt in Kraft (Lateinamerikanische atomwaffenfreie Zone).
29.09. Erster chinesischer Test mit einer Wasserstoffbombe in der Atmosphäre. Er hat eine Sprengkraft von ca. 3 Megatonnen.
17.11. Die USA und die Sowjetunion beginnen die SALT-I-Verhandlungen zur Begrenzung der strategischen Verteidigung und der strategischen Offensivwaffen.
Videos
- Schneider T: 30.000 Opfer durch französische Atomtests?, ARD Madrid, 24.01.2009
- Explosion der ersten chinesischen Wasserstoffbombe am 17. Juni 1967 in YouTube
- Kuran, Peter: "Sedan"-Atomtest in Nevada am 6. Juli 1962, der den Einsatz von Atomwaffen für zivile Zwecke, wie z.B. Bergbau untersuchen sollte. In YouTube
- Explosion der Zar-Bombe am 30.Oktober 1961 auf Nowaja Semlja, in YouTube