1945

08.05. Kapitulation Deutschlands.

11.06. Brief von sieben Wissenschaftler aus Chicago an Henry Stimson. Sie plädierten gegen einen Einsatz der Atombombe, um die Möglichkeit einer auf gegenseitigem Vertrauen gegründeten Rüstungskontrolle anzustreben. Gerade das notwendige Vertrauen würde durch einen Einsatz erschüttert, weil unterschiedslos Soldaten und Zivilisten getötet würden.

16.07. Die erste Atombombe (Uranbombe) heißt „Trinity“ und wird in der Jornada del Muerte (Todesweg), der Wüste von New Mexico, unter Aufsicht des Physikers Robert Oppenheimer gezündet.

17.07.-02.08. Die Siegermächte einigen sich auf Grundsätze ihrer Besatzungspolitik in Deutschland bei der Potsdamer Konferenz.

24.07. Der Befehl zum Abwurf der ersten Atomwaffen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki ging von Potsdam-Babelsberg aus. Zwei Tage später erließ Truman eine Proklamation (Potsdamer Erklärung), die es die Japanern schwer machen musste, zu kapitulieren, ohne ihr "Gesicht" zu verlieren.

06.08. Die Atombombe „Little Boy“ (Plutoniumbombe) wird über Hiroshima abgeworfen. Die Opfer sind 78.150 Tote, 13.398 Vermisste und 37.425 Verwundete.

09.08. Die Plutoniumbombe „Fat Man“ wird über Nagasaki abgeworfen. 80.000 Tote.

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